Ausstellung «Zauneidechse. Alles in Ordnung?»

Datum 
Dienstag, Juni 9, 2020 bis Sonntag, April 11, 2021
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Ausstellung des Natur-Museums Luzern und der Albert Koechlin Stiftung. 09.06.2020 bis 11.04.2021 Vernissage: 4. Juli, 18 Uhr.
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Inhalt der Ausstellung

Man muss genau hinschauen. Die Zauneidechse lebt meist im Verborgenen. Sie liebt Asthaufen, Altgrasflächen, sonnengewärmte Sandhaufen – und natürlich fette Käfer, die ihr vor die Nase laufen. Doch nichts ist in Ordnung: Die Zauneidechse steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. In unserer stark genutzten Umwelt verschwinden ihre Lebensräume. In einem grossen Artenförderprojekt gibt die Albert Koechlin Stiftung daher Gegensteuer und ruft auch die Bevölkerung zur Mithilfe auf.

Story-Einblick 1 in die Vorbereitungen der Ausstellung, 1. April 2020

Das Natur-Museum Luzern ist wegen dem Corona-Virus geschlossen. Das hindert die Zauneidechsen jedoch nicht, langsam aus ihrer Winterruhe zu kommen und aktiv zu werden. Genauso verhält es sich mit uns, welche die Ausstellung zur Zauneidechse erarbeiten. Geplant war die Eröffnung Mitte Mai 2020 – Corona meint, es werde später! Dennoch: Hinter den Kulissen ist schon fast alles fertig produziert – so beispielsweise drei Mix-Max-Würfel zur Erkennung einheimischer Eidechsenarten (vgl. Bild von Alpha Sign). Gleich wie die im Sand vergrabenen Eier der Zauneidechse warten wir nun drauf, bis die Temperatur zum Ausbrüten stimmt, damit wir die Ausstellung fertig stellen und dem Publikum übergeben können. «Wir» sind ein interdisziplinäres Team von Reptilienfachleuten, Museumsleuten, Szenografen und Spezialfirmen, die spezifische Bauteile der Ausstellung anfertigen (Text Britta Allgöwer, Direktorin Natur-Museum Luzern).

Bild 
© Bea Schmuckli / stadtwildtiere.ch
Organisator 
Natur-Museum Luzern und Albert Koechlin Stiftung

Tierbeobachtungen gesucht!

 
Biberspuren. © E. Dietrich, stadtwildtiere.ch

Viele Wildtiere sind nachtaktiv und man bekommt sie nur selten zu Gesicht. In ihren Gebieten hinterlassen sie jedoch Spuren und verraten damit ihre Anwesenheit. Gemeldet werden können neben Tierbeobachtungen auch Spuren wie Fuchsbaue, Erdhügel von Schermaus oder Maulwurf oder Tierlosungen. Anhand der Eigenheiten der Spuren lässt sich oft die Tiergruppe oder sogar die Art bestimmen. Deshalb dazu immer auch ein, zwei Bilder hochladen.

Melden Sie uns Ihre Beobachtungen von Wildtieren und ihrer Spuren, indem Sie sie auf unserer Webplattform eintragen.

Oder besuchen Sie unsere Galerie und entdecken Sie, welche Bilder Beobachter/innen hochgeladen haben.

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